Weihnachtssternchen

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Weihnachtsbräuche       

 

Der Baumschmuck!

 

Die erste urkundliche Erwähnung eines geschmückten

"Grünen Baumes" geht laut dem "Deutschen Weihnachtsmuseum" bereits auf das Jahr 1419 zurück.

In Freiburg i.B. soll die Zunft der Bäckerknechte dort erstmals einen Baum mit kleinen Leckereien wie Äpfeln, Lebkuchen, Nüssen und Obladen aufgestellt haben. Der Weihnachtsbaum trat seinen Siegezug aber erst im 19.Jahrhundert an. Auch zu dieser Zeit dominierte noch der essbarer Baumschmuck. Äpfel, Nüsse, selbstgebackene Leckereien. Doch die Leute fingen dann damit an, dem Baum etwas Goldenes und Glänzendes zu verleihen. Zu dieser Zeit wurden erstmals Nüsse und andere Früchte goldfarben verziert. Erst im späten 19.Jahrhundert begann man damit, dauerhaften, d.h. immer wieder verwendbaren Christbaumschuck herzustellen. Dies war auch die Geburtsstunde der Christbaumspitze, die meist aus Pappe hergestellt und mit Goldfolie überzogen war. Strohsterne und Engel wurden selbst gebastelt. Gleichzeitig entwickelte sich aber speziell in Thüringen, Sachsen und auch in Franken ein Industriezweig, der sich auf die Herstellung von Baumschmuck der unterschiedlichsten Materialien spezialisierte und diesen in großem Umfang produzierte. Hierbei kam auch oft der soziale Familienstatus zum Ausdruck, welcher Schmuck am Weihnachtsbaum aufgehängt wurde. Ganz oben auf der Beliebheitsskala stand natürlich der gläserne Christbaumschmuck. Beliebt waren auch die Oblaten, besser bekannt unter dem Namen "Dresdner Pappe". Hierbei handelte es sich um teilweise dreidimensional geprägte lithographisch gestaltete Pappe. Die Dresdner Pappe ist heute ein beliebtes Sammelobjekt. Einfacher, aber sehr beliebt und nicht weniger effektiv, war die Watte. Hier verstand es die Industrie, sehr schöne figürliche Darstellungen herzustellen. Auch Baumbehang aus Zinn war zu dieser Zeit sehr beliebt. Weniger bekannt ist uns dagegen heute  der Baumschmuck aus dem sogenannten "Leonischen Draht", ein speziell aus Draht hergestellter

Baumbehang. Während des ersten Weltkrieges wurden auch Flugzeuge, Schiffe etc. als Formkugeln  aus Glas hergestellt und an die Weihnachtsbäume aufgehängt. Ein heute kaum vorstellbarer Gedanke. Doch damals galt wie heute, der Baumschuck wurde immer wieder mit etwas Neuerem, dem jeweiligen Modegeschmack unterworfenen  und ergänzt. Auch heute gibt es ständig neue Farben und Formen von Weihnachtsbaum-schmuck. Natürlich gibt es viele Bäume, die nach wie vor klassisch geschückt werden.  Es gibt heute wieder viele Haushalte die alten Baumschmuck über das Internet kaufen und Ihre Weihnachtsbäume schmücken, wie es vor einhundert Jahren modern war. (H.Welte) 

 

 

 

 

Weihnachten 2009 - Hier sehen Sie einen etwas größeren Baumschuck.

 

Das Bild entstand im Dezember 2009 auf Las Palmas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.weihnachtsternchen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Alt Deutsch", geschmückter Weihnachtsbaum mit Kerzen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuzeitlicher Weihnachtsbaum!